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Website-Relaunch: Ablauf, SEO & Kosten

⏱️ Lesedauer: ca. 11 Minuten

Strategische Planung eines Website-Relaunchs mit Strukturdiagramm und URL-Mapping

Website-Relaunch: Ablauf, SEO, Kosten & Checkliste für Unternehmen

Ein Website-Relaunch ist mehr als ein neues Design. Er entscheidet, ob deine bestehende Sichtbarkeit erhalten bleibt – oder ob Rankings, Anfragen und Vertrauen verloren gehen.

Gerade bei gewachsenen Unternehmenswebsites mit vielen Unterseiten, Blogartikeln oder Leistungsbereichen wird ein Relaunch ein strategisches Projekt. Struktur, Inhalte, Technik und SEO greifen ineinander.

In diesem Leitfaden erfährst du:

  • was ein Website-Relaunch wirklich bedeutet
  • wie der Ablauf in der Praxis aussieht
  • welche SEO-Risiken beachtet werden müssen
  • wie lange ein Relaunch dauert
  • welche Kosten realistisch sind
  • und woran du erkennst, ob ein Relaunch für dein Unternehmen sinnvoll ist

Dieser Artikel richtet sich an Unternehmer und Verantwortliche, die ihre Website nicht nur optisch modernisieren, sondern strukturiert weiterentwickeln möchten.


Was ist ein Website-Relaunch?

Ein Website-Relaunch ist die strategische Überarbeitung einer bestehenden Website – mit dem Ziel, Struktur, Inhalte, Technik und Design grundlegend zu verbessern, ohne die gewachsene Sichtbarkeit zu verlieren.

Im Unterschied zu einem reinen Redesign geht es beim Relaunch nicht nur um Optik.


Er betrifft mehrere Ebenen gleichzeitig:

  • Struktur: Seiten werden neu geordnet, zusammengeführt oder klarer abgegrenzt
  • Inhalte: veraltete oder doppelte Inhalte werden überarbeitet oder konsolidiert
  • Technik: Ladezeiten, mobile Darstellung, Indexierung und interne Verlinkung werden optimiert
  • SEO: bestehende Rankings und Backlinks werden analysiert und bei der Umstellung berücksichtigt

Ein professioneller Website-Relaunch beginnt nicht mit Layout, sondern mit einer fundierten Bestandsaufnahme

Gerade bei Websites, die über Jahre gewachsen sind – mit vielen Unterseiten, Blogbeiträgen oder Projektseiten – ist ein Relaunch im Kern ein strukturiertes Migrationsprojekt.

Ziel ist nicht „alles neu“, sondern Bestehendes sinnvoll weiterzuentwickeln und die Domain langfristig zu stärken.


Relaunch vs. Redesign – der Unterschied

Die Begriffe werden oft gleich verwendet – meinen aber nicht dasselbe.

Ein Redesign

Ein Redesign betrifft in erster Linie die Optik einer Website:

  • neues Layout
  • neue Farben
  • neue Schrift
  • modernere Bildwelt

Struktur, Inhalte und technische Basis bleiben meist weitgehend bestehen.
Ein Redesign kann sinnvoll sein, wenn die Website inhaltlich noch passt, aber visuell nicht mehr zeitgemäß wirkt.

Ein Website-Relaunch

Ein Website-Relaunch greift deutlich tiefer.

Neben dem Design werden auch:

  • Seitenstruktur und Navigation überarbeitet
  • Inhalte neu geordnet oder zusammengeführt
  • veraltete oder doppelte Seiten bereinigt
  • interne Verlinkungen angepasst
  • technische Grundlagen optimiert
  • bestehende Rankings und Weiterleitungen berücksichtigt

Ein Relaunch greift in die Substanz der Website ein – nicht nur in ihre Oberfläche.

Projektablauf Relaunch als Grafik

Wann ist ein Website-Relaunch sinnvoll?

Ein Website-Relaunch ist sinnvoll, wenn deine Website nicht mehr zu deinem heutigen Unternehmen passt – selbst, wenn sie technisch noch funktioniert.

Typische Situationen aus der Praxis:

1. Deine Website ist über Jahre gewachsen

Viele Unternehmenswebsites entstehen Schritt für Schritt.
Neue Leistungen kommen dazu, alte bleiben online, Blogartikel sammeln sich an, Unterseiten werden ergänzt.

Irgendwann entstehen:

  • doppelte Inhalte
  • unklare Abgrenzungen zwischen Leistungen
  • zu viele Unterseiten
  • verwirrende Navigationsstrukturen

Die Website wirkt nicht kaputt – aber strukturell unklar.

2. Dein Angebot oder deine Zielgruppe hat sich verändert

Vielleicht hast du dich spezialisiert.
Vielleicht bietest du neue Leistungen an.
Vielleicht sprichst du heute andere Kunden an als vor fünf Jahren.

Wenn Struktur und Inhalte das nicht widerspiegeln, verliert deine Website an Klarheit – und damit an Überzeugungskraft.

3. Es kommen zu wenige oder unpassende Anfragen

Eine Website kann sichtbar sein – aber trotzdem nicht performen.

Typische Anzeichen:

  • Besucher bleiben kurz
  • Kontaktanfragen passen nicht
  • Leistungen werden falsch verstanden
  • wichtige Inhalte werden kaum geklickt

Das ist oft kein Designproblem, sondern ein Struktur- und Kommunikationsproblem.

4. Rankings stagnieren oder gehen zurück

Wenn deine Website bereits bei Google sichtbar ist, aber:

  • wichtige Seiten an Position verlieren
  • neue Wettbewerber vorbeiziehen
  • Inhalte nicht mehr zur Suchintention passen

dann ist häufig die Seitenstruktur oder Content-Architektur nicht mehr optimal.

Ein Relaunch bietet die Möglichkeit, diese Themen strategisch neu auszurichten – ohne die bestehende Domain zu schwächen.

5. Technik und System sind nicht mehr zukunftsfähig

Veraltete CMS-Versionen, langsame Ladezeiten, fehlende mobile Optimierung oder unklare Indexierungsregeln können langfristig zum Problem werden.

Ein Relaunch ist dann auch eine technische Konsolidierung – nicht nur eine optische.

Kurz zusammengefasst

Ein Website-Relaunch ist sinnvoll, wenn:

  • deine Website nicht mehr klar strukturiert ist
  • dein Angebot sich verändert hat
  • Sichtbarkeit erhalten oder ausgebaut werden soll
  • technische Altlasten bestehen
  • du deine Website strategisch neu ausrichten möchtest

Er ist keine kosmetische Maßnahme.
Er ist eine unternehmerische Entscheidung.

Die größten Risiken beim Website-Relaunch

Ein Website-Relaunch kann die Sichtbarkeit verbessern – oder sie deutlich schwächen.

Die meisten Probleme entstehen nicht durch das neue Design, sondern durch fehlende Planung bei Struktur, URLs und SEO.

Hier sind die häufigsten Risiken aus der Praxis:

1. Verlust von Rankings durch fehlende Weiterleitungen

Wenn sich beim Relaunch URLs ändern – was fast immer der Fall ist – müssen alte Seiten sauber auf die neuen Zielseiten weitergeleitet werden.

Fehlen diese Weiterleitungen (Redirects), passiert Folgendes:

  • Google findet die alten URLs nicht mehr
  • Rankings gehen verloren
  • Backlinks laufen ins Leere
  • Besucher landen auf 404-Seiten

Ein Relaunch ohne saubere Redirect-Strategie ist eines der größten Risiken für Sichtbarkeitsverluste.

2. Leistungsstarke Seiten werden versehentlich gelöscht

In vielen Projekten werden Seiten entfernt, weil sie „alt“ wirken – ohne zu prüfen, ob sie Rankings oder Backlinks besitzen.

Typische Fehler:

  • Blogartikel mit stabilem Traffic werden gelöscht
  • Unterseiten mit guten Positionen werden zusammengeführt
  • wichtige Inhalte verschwinden aus der Navigation

Ohne vorherige Analyse geht so wertvolle Sichtbarkeit verloren.

3. Neue Struktur passt nicht zur Suchintention

Ein Relaunch ist eine Chance, die Informationsarchitektur zu verbessern.

Wenn jedoch:

  • Leistungen unklar zusammengelegt werden
  • Themen zu breit gefasst sind
  • Keyword-Kannibalisierung entsteht
  • interne Verlinkung nicht angepasst wird

dann verschlechtert sich die Einordnung durch Suchmaschinen.

Struktur ist kein Design-Thema, sondern eine strategische Entscheidung.

4. Technische Indexierungsfehler

Gerade bei größeren Relaunches können technische Fehler auftreten:

  • wichtige Seiten sind versehentlich auf „noindex“ gesetzt
  • Canonical-Tags verweisen falsch
  • die neue Sitemap ist unvollständig
  • interne Links zeigen noch auf alte URLs

Solche Fehler werden oft erst Wochen später bemerkt – wenn Rankings bereits verloren gegangen sind.

5. Domainwechsel ohne klare Strategie

Manche Unternehmen nutzen einen Relaunch für einen Domainwechsel.

Das kann sinnvoll sein – ist aber ein separates Migrationsprojekt.

Ohne klare Planung können dabei:

  • Marken-Signale geschwächt werden
  • Backlink-Werte verloren gehen
  • Rankings stark schwanken

Ein Domainwechsel sollte nie „nebenbei“ passieren.


Warum viele Relaunches scheitern

Nicht am Design.
Nicht am CMS.
Nicht am Budget.

Sondern an fehlender Struktur, fehlender Analyse und fehlendem SEO-Verständnis.

Ein Website-Relaunch ist im Kern ein Migrationsprojekt.
Und jede Migration braucht Planung, Mapping und Kontrolle.


Website-Relaunch Ablauf – Schritt für Schritt

Ein guter Relaunch ist kein „neu bauen und umstellen“, sondern ein klar definierter Ablauf mit festen Prüfungen. Gerade bei gewachsenen Websites ist das der Unterschied zwischen stabiler Sichtbarkeit und vermeidbaren Verlusten.

Im Folgenden siehst du einen praxiserprobten Ablauf, wie ein Website-Relaunch strukturiert umgesetzt wird.

Ablauf Relaunch als Grafik

Schritt 1: Bestandsaufnahme (Analyse der aktuellen Website)

Bevor irgendetwas umgebaut wird, muss klar sein, was heute überhaupt da ist – und was davon wichtig ist.

Typische Bausteine:

  • Crawl der Website (alle Seiten, Statuscodes, Weiterleitungen, interne Links)
  • Überblick über Seitenstruktur & Navigation
  • Analyse von Rankings, Traffic und Anfragen (wo kommt heute Wert her?)
  • Identifikation von Seiten mit Backlinks oder stabiler Sichtbarkeit
  • Sammlung typischer Probleme: doppelte Inhalte, veraltete Seiten, dünne Inhalte, schlechte Nutzerführung

Ziel:
Nicht „alles neu“, sondern verstehen, welche Seiten erhalten, zusammengeführt, ersetzt oder entfernt werden können – ohne blind Wert zu zerstören.

Schritt 2: Ziel & Scope festlegen (was soll sich verbessern?)

Viele Relaunches scheitern, weil nur „neues Design“ als Ziel definiert wird.

Besser ist es, die Ziele messbar zu machen, z. B.:

  • klare Leistungsdarstellung (weniger Rückfragen)
  • bessere Navigation und Struktur (mehr Orientierung)
  • bessere Auffindbarkeit über Google (SEO)
  • bessere mobile Nutzung und Ladezeiten
  • konsistente Inhalte und eindeutige Seiten-Themen

Parallel wird der Umfang festgelegt:

  • Welche Bereiche bleiben?
  • Welche Bereiche werden neu strukturiert?
  • Welche Inhalte müssen überarbeitet oder neu erstellt werden?

Schritt 3: Neue Seitenstruktur entwickeln (Informationsarchitektur)

Jetzt wird das Fundament gelegt.

Hier entscheidet sich, ob die neue Website:

  • logisch aufgebaut ist
  • Suchintentionen sauber abdeckt
  • Inhalte klar voneinander trennt
  • intern sinnvoll verlinkt werden kann

Typische Aufgaben:

  • Aufbau der neuen Navigationslogik
  • Definition von Leistungsseiten, Unterseiten, Ratgeber-/Blogbereich
  • Zusammenführung doppelter Themen
  • Festlegung von URL-Struktur (sauber, sprechend, stabil)

Schritt 4: Relaunch-Map erstellen (URL-Mapping & Redirect-Plan)

Das ist einer der wichtigsten Schritte für SEO.

Hier wird festgelegt:

  • Welche alte URL bleibt bestehen?
  • Welche URL bekommt eine neue Zielseite?
  • Welche Seiten werden zusammengeführt?
  • Welche Seiten fallen weg – und wohin wird sinnvoll weitergeleitet?

Am Ende steht eine klare Map:

alt → neu

Daraus entsteht der Redirect-Plan (301-Weiterleitungen), der später technisch umgesetzt wird.

Schritt 5: Umsetzung in Testumgebung (Staging / Arbeitsdomäne)

Bei professionellen Relaunches wird nicht direkt „live“ gebaut.

Stattdessen entsteht die neue Website in einer geschützten Arbeitsumgebung, damit:

  • die Live-Seite stabil bleibt
  • keine halbfertigen Inhalte indexiert werden
  • mehrere Beteiligte parallel arbeiten können
  • strukturelle Änderungen sauber geprüft werden können

In dieser Phase werden umgesetzt:

  • Templates / Design / Module
  • Inhalte und Seiten
  • interne Verlinkung
  • technische Basis (Performance, Mobile, Tracking)
  • strukturierte Daten (wenn relevant)

Schritt 6: Qualitätscheck vor dem Go-live

Bevor umgeschaltet wird, braucht es einen klaren Prüfblock.

Typische Checks:

  • Test der wichtigsten Redirects
  • Crawl der Testumgebung (Statuscodes, interne Links, Indexierungsregeln)
  • Prüfung von Meta-Daten, Überschriften, Canonicals
  • Mobile & Core Web Vitals / Ladezeiten
  • Tracking (GA4, GSC, Consent, Events)
  • Sitemap-Check

Ziel:
Keine Überraschungen am Go-live-Tag.

Schritt 7: Go-live (kontrollierte Umstellung)

Beim Go-live werden mehrere Dinge gleichzeitig sauber umgesetzt:

  • neue Website live schalten
  • Redirects aktivieren
  • Sitemap aktualisieren und einreichen
  • Indexierungssteuerung prüfen
  • schnelle technische Kontrolle (Crawl, Logs, kritische Seiten)

Der Go-live ist nicht das Ende, sondern der Start der Stabilisierung.

Schritt 8: Monitoring & Stabilisierung (die Phase, die viele vergessen)

Nach dem Relaunch schwanken Rankings häufig – je nach Umfang und Änderungen.

Wichtig ist deshalb ein Monitoring, z. B.:

  • 404-Fehler und Redirect-Ketten prüfen
  • Rankings und Sichtbarkeit beobachten
  • Indexierungsstatus kontrollieren
  • wichtige Landingpages nachjustieren
  • interne Verlinkung ggf. verstärken
  • Inhalte nachschärfen, wenn Suchintentionen nicht sauber getroffen wurden

Viele Relaunches verlieren Sichtbarkeit, weil nach dem Go-live niemand mehr konsequent prüft und nachjustiert.


Dual-Monitor-Arbeitsplatz mit SEO-Crawl-Analyse auf einem Bildschirm und komplexer Website-Struktur-Mindmap auf dem zweiten Monitor in realistischer Büroumgebung.

SEO beim Website-Relaunch – was unbedingt beachtet werden muss

Ein Website-Relaunch ist immer auch ein SEO-Projekt – selbst wenn SEO nicht als Hauptziel definiert ist.

Sobald sich Struktur, URLs oder Inhalte verändern, greift man direkt in die bestehende Sichtbarkeit ein..Deshalb sollte SEO nicht am Ende geprüft werden, sondern von Anfang an Teil der Planung sein.

Hier sind die zentralen Punkte, die beim Relaunch aus SEO-Sicht entscheidend sind:

1. Bestehende Rankings und starke Seiten identifizieren

Nicht jede Seite ist gleich wichtig.

Vor dem Relaunch sollte klar sein:

  • Welche Seiten bringen heute organischen Traffic?
  • Welche Seiten ranken stabil auf Seite 1?
  • Welche URLs haben hochwertige Backlinks?
  • Welche Inhalte generieren Anfragen?

Diese Seiten dürfen nicht „nebenbei“ verändert oder gelöscht werden.

Ein Relaunch ohne Ranking-Analyse ist riskant.

2. URL-Struktur bewusst planen

Die URL-Struktur ist kein Nebendetail.

Wenn URLs geändert werden, muss das:

  • bewusst entschieden
  • dokumentiert
  • sauber weitergeleitet

werden.

Sinnvoll ist:

  • klare, sprechende URLs
  • stabile Hierarchien
  • keine unnötigen Parameter
  • keine mehrfach verschachtelten Strukturen

Je weniger unnötige Änderungen, desto stabiler bleibt die Sichtbarkeit.

3. Redirect-Strategie (301-Weiterleitungen)

Redirects sind das Rückgrat eines SEO-sicheren Relaunches.

Wichtig ist:

  • Jede alte URL bekommt ein sinnvolles neues Ziel
  • Keine pauschalen Weiterleitungen auf die Startseite
  • Keine Redirect-Ketten
  • Keine 404-Fehler auf wichtigen Seiten

Eine saubere Redirect-Map verhindert, dass Rankings ins Leere laufen.

4. Interne Verlinkung neu denken

Ein Relaunch ist eine gute Gelegenheit, die interne Verlinkung zu verbessern.

Fragen, die geklärt werden sollten:

  • Welche Seiten sind strategisch wichtig?
  • Wo werden sie intern verlinkt?
  • Gibt es Themencluster statt isolierter Seiten?
  • Sind Leistungsseiten ausreichend eingebunden?

Suchmaschinen bewerten nicht nur einzelne Seiten, sondern auch die Struktur dahinter.

5. Indexierung und technische Signale prüfen

Vor und nach dem Go-live sollten folgende Punkte kontrolliert werden:

  • Sind wichtige Seiten indexierbar?
  • Gibt es versehentliche „noindex“-Einstellungen?
  • Stimmen Canonical-Tags?
  • Ist die XML-Sitemap korrekt?
  • Funktionieren strukturierte Daten (Schema.org)?

Gerade bei größeren Relaunches entstehen hier schnell Fehler, die erst Wochen später auffallen.

6. Content-Konsolidierung statt Content-Verlust

Viele Websites leiden unter:

  • doppelten Themen
  • zu ähnlichen Leistungsseiten
  • Keyword-Kannibalisierung

Ein Relaunch ist die Chance, Inhalte zu bündeln und klarer auszurichten.

Aber:
Zusammenführen heißt nicht kürzen ohne Strategie.
Wichtig ist, dass Suchintentionen sauber abgedeckt bleiben.

7. Monitoring nach dem Relaunch

Nach dem Go-live beginnt die Beobachtungsphase.

Typische Maßnahmen:

  • Rankings regelmäßig prüfen
  • Sichtbarkeit beobachten
  • Crawling-Fehler kontrollieren
  • neue 404-Fehler beheben
  • Performance messen

Leichte Schwankungen sind normal. Starke Einbrüche sind meist ein Zeichen für strukturelle oder technische Fehler.

Fazit: SEO ist kein Zusatz – sondern Teil des Relaunch-Prozesses

Ein Website-Relaunch ohne SEO-Begleitung ist ein Risiko.
Mit klarer Analyse, sauberem URL-Mapping und technischer Kontrolle wird er zur Chance.

Nicht jede Website verliert beim Relaunch Rankings.
Aber jede Website riskiert sie – wenn SEO nicht konsequent mitgedacht wird.


Wie lange dauert ein Website-Relaunch?

Die Dauer eines Website-Relaunches hängt stark vom Umfang und der Ausgangssituation ab. Ein Relaunch ist kein Standardprodukt, sondern ein Projekt mit individuellen Rahmenbedingungen.

Typische Zeiträume aus der Praxis

Kleinere Websites (bis ca. 20–30 Seiten)
Wenn Struktur und Inhalte überschaubar sind, kann ein Relaunch in etwa 4 bis 8 Wochen umgesetzt werden.

Voraussetzung:

  • klare Zielsetzung
  • schnelle Abstimmungen
  • keine tiefgreifenden Systemwechsel

Mittlere Unternehmenswebsites (30–150 Seiten)

Hier liegt der Zeitraum häufig bei 2 bis 4 Monaten.

Der zusätzliche Aufwand entsteht durch:

  • umfangreichere Inhaltsprüfung
  • strukturierte URL-Planung
  • Redirect-Mapping
  • Content-Überarbeitung
  • technische Tests vor dem Go-live

Große oder gewachsene Websites (150+ Seiten, Blog-Archiv, viele Leistungsbereiche)

Bei solchen Projekten kann ein Website-Relaunch mehrere Monate dauern.

Nicht wegen des Designs – sondern wegen:

  • detaillierter Bestandsanalyse
  • Konsolidierung doppelter Inhalte
  • komplexer Weiterleitungsstruktur
  • Abstimmung mit mehreren Beteiligten

Wovon die Dauer konkret abhängt

Ein Relaunch wird schneller oder langsamer durch:

  • Anzahl der bestehenden Seiten
  • Qualität der bisherigen Struktur
  • Umfang der Content-Überarbeitung
  • Komplexität der Technik (CMS, Plugins, Schnittstellen)
  • Entscheidungswege im Unternehmen
  • gewünschter Zeitrahmen

Ein Relaunch, der zu schnell umgesetzt wird, birgt oft unnötige Risiken.
Ein sauber geplanter Ablauf spart dagegen Zeit in der Stabilisierungsphase nach dem Go-live.

Realistische Erwartung

Viele Unternehmen unterschätzen den organisatorischen Teil eines Relaunches.

Neben Technik und Design geht es auch um:

  • interne Abstimmungen
  • Freigaben
  • inhaltliche Entscheidungen
  • Priorisierung von Leistungen

Deshalb ist es sinnvoll, einen klaren Projektplan mit Meilensteinen zu definieren – statt nur ein „Launch-Datum“ festzulegen.

Kurz gesagt

Ein Website-Relaunch dauert:

  • einige Wochen bei kleinen Seiten
  • mehrere Monate bei gewachsenen Strukturen

Wichtiger als die Geschwindigkeit ist die saubere Vorbereitung.
Denn ein stabiler Relaunch spart später Zeit, Kosten und Sichtbarkeit.

Was kostet ein Website-Relaunch?

Die Kosten für einen Website-Relaunch hängen stark vom Umfang und der Ausgangssituation ab. Ein Relaunch ist kein fixes Paket, sondern ein Projekt mit mehreren Bausteinen: Analyse, Struktur, Inhalte, Technik und Migration.

Deshalb gibt es keine seriöse Pauschale – wohl aber realistische Rahmen.

Typische Kostenbereiche (zur Orientierung)

Kleinere Unternehmenswebsites (bis ca. 20–30 Seiten)
Wenn Struktur und Inhalte überschaubar sind, bewegen sich Relaunch-Projekte häufig im Bereich von mehreren tausend Euro.

Hier liegt der Fokus meist auf:

  • struktureller Optimierung
  • Design-Modernisierung
  • technischer Bereinigung
  • sauberer Umstellung

Mittlere Websites (30–150 Seiten)
Bei gewachsenen Strukturen steigt der Aufwand deutlich.

Kosten entstehen durch:

  • detaillierte Analyse
  • URL-Mapping & Redirect-Plan
  • Content-Überarbeitung
  • interne Verlinkungsstruktur
  • technische Tests und Monitoring

In diesem Bereich sprechen wir häufig von einem mittleren fünfstelligen Projektumfang, je nach Tiefe der Überarbeitung.

Größere oder komplexe Websites

Wenn zusätzlich:

  • viele Leistungsbereiche
  • umfangreiche Blog-Archive
  • Schnittstellen zu Drittsystemen
  • mehrsprachige Inhalte
  • oder ein CMS-Wechsel

hinzukommen, steigt der Aufwand entsprechend.

Hier ist eine individuelle Projektplanung unverzichtbar.

Wovon die Kosten konkret abhängen

Der Aufwand – und damit die Kosten – hängen vor allem ab von:

  • Anzahl der bestehenden Seiten
  • Qualität der bisherigen Struktur
  • Umfang der Content-Überarbeitung
  • technischer Ausgangslage
  • Notwendigkeit eines Systemwechsels
  • gewünschtem Zeitrahmen
  • interner Mitarbeit und Abstimmungsprozessen

Ein Relaunch, bei dem Inhalte komplett neu erstellt werden müssen, ist natürlich aufwendiger als eine strukturelle Optimierung mit vorhandenen Texten.

Warum ein Relaunch oft mehr kostet als eine „neue Website“

Viele Unternehmer denken:
„Neu bauen ist doch einfacher.“

Tatsächlich ist ein Relaunch häufig anspruchsvoller als ein kompletter Neubau, weil:

  • bestehende Rankings berücksichtigt werden müssen
  • Backlinks nicht verloren gehen dürfen
  • alte Inhalte analysiert werden müssen
  • Redirects sauber geplant werden müssen

Ein professioneller Website-Relaunch schützt bestehenden Wert – und baut gezielt darauf auf.

Realistische Erwartung

Ein seriöser Anbieter wird dir kein pauschales „ab 2.999 €“ nennen, ohne deine Website gesehen zu haben.

Stattdessen sollte es immer eine:

  • Analysephase
  • transparente Aufwandseinschätzung
  • klare Projektstruktur

geben.

So weißt du vorab, womit du rechnen kannst – und welche Leistungen tatsächlich enthalten sind.

Kurz gesagt

Die Kosten eines Website-Relaunches hängen vom Umfang ab – nicht vom Design allein.

Wichtiger als der niedrigste Preis ist die Frage:

Wird bestehende Sichtbarkeit gesichert – oder gefährdet?


Website-Relaunch Checkliste für Unternehmer

Wenn du einen Website-Relaunch planst, hilft eine klare Struktur.
Diese Checkliste unterstützt dich dabei, die richtigen Fragen zu stellen – bevor es in Design oder Technik geht.

1. Ziele klären

  • Warum soll die Website überarbeitet werden?
  • Geht es primär um Design, Struktur oder Sichtbarkeit?
  • Welche Probleme bestehen aktuell konkret?
  • Woran soll der Erfolg des Relaunches messbar sein (Anfragen, Rankings, Conversion, Klarheit)?

Ohne klare Zieldefinition bleibt ein Relaunch oft oberflächlich.

2. Bestandsaufnahme durchführen

  • Welche Seiten bringen aktuell Traffic?
  • Welche Seiten generieren Anfragen?
  • Welche Inhalte sind doppelt oder veraltet?
  • Gibt es technische Probleme (Ladezeit, mobile Darstellung, Indexierung)?

Ein Relaunch sollte nie starten, ohne zu wissen, was bereits funktioniert.

3. Neue Struktur planen

  • Ist die Navigation logisch und verständlich?
  • Sind Leistungen klar voneinander abgegrenzt?
  • Gibt es thematische Überschneidungen?
  • Sind Seiten klar auf Suchintentionen ausgerichtet?

Eine saubere Informationsarchitektur ist wichtiger als ein neues Farbschema.

4. URL- und Redirect-Plan erstellen

  • Bleiben bestehende URLs erhalten – oder ändern sie sich?
  • Ist dokumentiert, welche alte URL auf welche neue Seite weiterleitet?
  • Werden keine wichtigen Seiten gelöscht, ohne Ersatz?

Fehlende oder falsche Weiterleitungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Rankingverluste.

5. Inhalte überarbeiten statt nur verschieben

  • Werden doppelte Inhalte sinnvoll zusammengeführt?
  • Sind Leistungsbeschreibungen klar und verständlich formuliert?
  • Gibt es klare Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions)?
  • Werden Inhalte auf den heutigen Stand des Unternehmens angepasst?

Ein Relaunch ist eine Chance zur inhaltlichen Schärfung – nicht nur zur optischen Erneuerung.

6. Technische Prüfung vor dem Go-live

  • Sind wichtige Seiten indexierbar?
  • Stimmen Canonical-Tags und Meta-Daten?
  • Funktionieren interne Links korrekt?
  • Ist die XML-Sitemap aktuell?
  • Ist das Tracking korrekt eingebunden?

Vor dem Go-live sollten alle kritischen Punkte getestet sein.

7. Monitoring nach dem Relaunch einplanen

  • Werden Rankings regelmäßig kontrolliert?
  • Werden 404-Fehler geprüft?
  • Werden Weiterleitungen überwacht?
  • Gibt es einen Plan zur Nachjustierung?

Der Relaunch endet nicht mit dem Livegang – er beginnt dort in die Stabilisierungsphase zu gehen.

Kurzfassung

Ein Website-Relaunch sollte:

  • strategisch geplant
  • strukturell durchdacht
  • technisch sauber umgesetzt
  • und nach dem Go-live begleitet

werden.

Wer nur das Design erneuert, nutzt das Potenzial nicht aus.
Wer Struktur, Inhalte und SEO mitdenkt, stärkt die Website langfristig.


Fazit: Ein Website-Relaunch ist eine strategische Entscheidung

Ein Website-Relaunch ist kein Designprojekt, sondern eine unternehmerische Weichenstellung.

Er betrifft:

  • Struktur
  • Inhalte
  • Technik
  • Sichtbarkeit
  • und die Frage, wie klar dein Unternehmen digital positioniert ist

Wer hier strukturiert vorgeht, kann bestehende Rankings sichern, Inhalte schärfen und die Website langfristig stabiler aufstellen. Wer unvorbereitet umstellt, riskiert Sichtbarkeitsverluste – und vermeidbaren Mehraufwand.

Wenn du unsicher bist, ob deine Website ein Redesign, eine strukturelle Optimierung oder einen vollständigen Relaunch braucht, ist eine ehrliche Analyse der erste Schritt.

Auf unserer Leistungsseite zum Website-Relaunch erfährst du:

  • wie wir bestehende Websites systematisch analysieren
  • wie eine Relaunch-Map aufgebaut wird
  • wie Redirects und SEO von Anfang an berücksichtigt werden
  • und wie wir Relaunches ohne unnötige Risiken umsetzen

Zur Leistungsseite Website-Relaunch
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